Rebranding bei Unternehmensnachfolge – Das müssen Sie beachten

Aus alt mach neu: Die Gründe für ein Rebranding sind vielfältig. Sei es, dass ein Unternehmen sich neu positionieren will, moderner werden möchte oder weil die Gewinne rückläufig sind. Zudem können Firmen, die einen Imageschaden erlitten haben, mit einem Rebranding einen Neuanfang wagen. Auch für Gründer kann die Unternehmensnachfolge samt Rebranding eine sinnvolle Alternative zur Start-Up-Gründung sein.

Rebranding als Chance

Als Unternehmensnachfolger haben Sie die Möglichkeit, Etabliertes zu halten und durch neue Ideen und überarbeitete Strukturen in Ihrem Betrieb weiter auszubauen und zu fördern. Suchen Sie die Schwachstellen und finden Sie Lösungen, um die Lücken zu füllen, aber auch Bewährtes zu stärken. Mit einer raffinierten Marketingstrategie verpackt in ein zeitgemäßes und ausdrucksstarkes Rebranding können Sie ganz neu anfangen, ohne ein Unternehmen von Grund auf neu aufbauen zu müssen.

Überlegen Sie sich aber genau, welche Änderungen Sie im Zuge eines Rebrandings umsetzen. Bei Unternehmen, dessen Marke sich über Jahrzehnte einen Namen gemacht hat und bei Kunden schon beim Hören des Markennamens Vertrauen weckt, sollte man beispielsweise auf eine Namensänderung verzichten, sondern höchstens das Logo leicht abändern.

Nachteile beim Rebranding

Natürlich kann es insbesondere nach einem Rechtsstreit unumgänglich sein, ein Rebranding inkl. Namensänderung durchzuführen, auch wenn das Unternehmen durch den Wegfall des Markennamens einiges an Popularität verliert. Zudem kann ein Rebranding kostspielig werden:

Die Kosten beginnen beim Eintrag ins Handelsregister bis hin zum Druck neuer Visitenkarten, denn alles, was Ihr Logo und den Firmennamen enthält oder abbildet, muss erneuert werden. Auch die Konzeption einer neuen Marketing-Strategie kann teuer werden. Daher sollten Sie vorab eine ganzheitliche Kostenkalkulation aufstellen.

Vorteile eines Rebrandings

Ein Rebranding bedeutet, ganz neu zu starten zu können, aber das Potenzial einer bereits etablierten Firma nutzen zu können. Sie haben ein bewährtes Produkt, eine feste Betriebsstruktur und hüllen diese nun in ein neues Kleid. Dabei haben Sie die Chance, Ihr Marketing ganz neu zu gestalten und werbewirksame Aspekte Ihres Unternehmens ins rechte Licht zu rücken, die bisher womöglich nicht im Fokus standen, aber einen Kaufanreiz darstellen.

Die richtige Marketing-Strategie

Wichtig ist, sich ganz klar auf dem Markt zu positionieren und eine geeignete Corporate Identity zu schaffen. Dabei können Sie ruhig mutig sein und moderne Strukturen und ein zeitgemäßes Design integrieren. Um das Potenzial des bestehenden Unternehmens nicht einzubüßen und auch keine Kunden zu verlieren, zählt hier, eine gesunde Balance aus raffinierten Neuerungen und der Festigung bewährter Aspekte der Firma zu finden.

Wo stehen wir, wo wollen wir hin?

Zu Beginn eines Rebrandings sollte eine sorgfältige Analyse durchgeführt werden, damit Sie herausfinden können, welcher öffentliche Auftritt inklusive Logo, Slogan und natürlich dem Markennamen selbst Ihr Unternehmen und Ihre Philosophie optimal widerspiegelt. Definieren Sie also den Ist-Zustand, um anschließend festlegen zu können, was Ihre Ziele sind, wie Sie sich präsentieren möchten und vor allem wie Ihre Zielgruppe aussieht.

Bei der Findung einer neuen Strategie und einem neuen Auftreten, sollten Sie sich auch überlegen, welche Dinge Sie ändern möchten, denn ein Rebranding bedeutet nicht zwangsläufig, dass z.B. der Firmenname geändert werden muss. In puncto Logo und Slogan sollten Sie darauf achten, dass es verständlich, eingängig und einzigartig ist, damit Sie sich aus der breite Masse am Markt abheben können.

Ein wichtiges Stichwort bei der Konzeption lautet: USPs, also Ihre Unique Selling Points. Was sind Ihre Alleinstellungsmerkmale? Worin unterscheiden Sie sich von der Konkurrenz? Wenn Sie darauf Antworten finden und diese Punkte sinnvoll in Ihre Werbung integrieren, sind Sie einen Riesenschritt weitergekommen, wenn es darum geht, Ihre Marke neu zu definieren und wettbewerbsfähig zu sein.

Wie werde ich bekannt?

Um Aufmerksamkeit zu erregen und Ihr neues Konzept zu verbreiten, nutzen Sie sämtliche Kanäle, die zu Ihrer Branche passen wie beispielsweise Werbetafeln, Social Media und die Präsentation des Unternehmens auf Messen. Zudem können Sie personalisierte Werbeartikel einsetzen, um Ihren neuen Namen und gegebenenfalls Ihr neues Logo bekannt zu machen. Verteilen Sie hochwertige Streuartikel mit Ihrem Logo und steigern Sie so die Wahrnehmung Ihres Unternehmens. Gebrandete Werbeartikel haben durch ihren praktischen Nutzen eine hohe Lebensdauer beim Empfänger. Dieser kommt dadurch über einen längeren Zeitraum täglich mit Ihrer neuen Marke in Kontakt. Das ist ein enormer Vorteil im Vergleich zu anderen Werbeformen.

Auch eine neue Produktreihe bzw. ein einzelnes neues Produkt kann Ihnen helfen, Aufmerksamkeit zu erregen und die neu gebrandete Marke bekannt zu machen.

Schritt für Schritt zur neuen Marke

Gehen Sie strategisch vor, sammeln Sie alle Daten und entscheiden danach, was geändert werden sollte, wie sich Ihre Firma in Zukunft präsentieren soll und ob Ihr Konzept zielgruppengerecht ist. Dann stellt ein Rebranding eine sehr gute Möglichkeit dar, sich ganz neu aufzustellen.

Selbstaendig-in-Mitteldeutschland.de Blogcover für Consulting, Webinare und Weiterbildung zum Thema rebranding

Christian Allner

Christian Allner

Als Schrift-Architekt hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, besser und erfolgreicher zu kommunizieren. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an.
Seit 2016 ist er Vorsitzender des Verbandsausschusses BDS-Online für den BDS Sachsen-Anhalt.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken und podcastet bei #Onlinegeister. Begeisterter Hobbykoch.
Christian Allner


*inkl. Dankeschön auf der nächsten Seite

Christian Allner

Als Schrift-Architekt hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, besser und erfolgreicher zu kommunizieren. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an. Seit 2016 ist er Vorsitzender des Verbandsausschusses BDS-Online für den BDS Sachsen-Anhalt. Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken und podcastet bei #Onlinegeister. Begeisterter Hobbykoch.

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