Schon gewusst? Diese 6 Eigenschaften zeichnen echte Gründertypen aus

Nicht jeder will ein selbständiger Unternehmer sein – daher gibt es mehr als genügend Möglichkeiten, die Selbständigkeit zu vermeiden. Doch immer wieder tun sich vorwitzige Gestalten hervor, die es nicht lassen können, das eigene, gut laufende Geschäft anzustreben.

Nicht jeder von ihnen ist für diesen Weg wirklich befähigt, doch diejenigen, denen Erfolg beschieden ist, vereint viel mehr als nur der eiserne Wille.

1. Erfolg ist hart verdient

Erfolg fällt nicht vom Himmel, dies gilt vor allem in der Welt der Start-ups und Gründungsinitiativen. Als wichtige Basisvoraussetzung für den großen Durchbruch gilt es, ein marktreifes Produkt oder einen fachkompetenten Service anzubieten, dem ein tatsächlich vorhandener Bedarf gegenübersteht. Wer allerdings nichts mehr als die (vielleicht?) begehrte Ware besitzt, steht noch immer mit heruntergelassen Hosen da – sprichwörtlich gesehen, natürlich. Angebote mit verlockenden Alleinstellungsmerkmalen existieren auf dem modernen Markt mehr als genug, hinter dem Produkt muss ein kluger, besonnener Kopf stehen, der das Jungunternehmen dauerhaft trägt. Diese hervorstechenden Charaktermerkmale helfen sehr dabei, eine frisch gegründete Firma nach vorne zu bringen:

2. Selbstbewusst und überzeugend sein – aber nicht arrogant

Ganz zu Anfang wäre hier ein stabiles Selbstbewusstsein zu nennen, das nicht bei jeder auftretenden Komplikation sofort in sich zusammenfällt. Ein erfolgreicher Gründer sollte nicht nur zu seinem Produkt, sondern auch zu sich selbst stehen, und das in guten wie in schlechten Zeiten. Wenn sich dies auch in seinem persönlichen Auftreten zeigt, bringt er ganz viel Potenzial mit sich, auch andere Menschen für seine Ideen zu begeistern. Aber verwechseln Sie bitte Selbstbewusstsein nicht mit Arroganz: Weit über den Dingen zu schweben, bringt nämlich gar nichts – außer, dass der Bezug zur Realität verloren geht.

Denn: Ein Firmengründer, der sich den Segen einer steilen Karriere erhofft, sollte zu jeder Zeit Realist bleiben. Orientieren Sie sich an Daten und Fakten, teilen Sie sich Ihr Budget mit kühlem Kopf ein und orten Sie neben den Vorzügen Ihres Unternehmens auch die bestehenden Schwächen. Der Clou liegt darin, sich nicht einschüchtern zu lassen, wenn die Geschäftsdaten einen deutlichen Abwärtstrend offenbaren, sondern sachorientiert zu reagieren, eben realistisch, und doch mit einem guten Schuss Optimismus. Machen Sie sich und Ihre Ideen nicht kleiner, als sie sind – und auch nicht allzu viel größer!

3. Planen und strategisch denken

Gute Taktiker haben es in der Geschäftswelt deutlich leichter, sie rangieren ihr Unternehmen auch erfolgreich durch stürmisches Gewässer. Strategisches Denken lässt sich dabei trainieren, beispielsweise durch Video-, Brett- oder Kartenspiele. Besonders prädestiniert ist hierfür sicher das Pokerspiel, weswegen es längst bereits zahlreiche Events wie das Gründerpokern gibt. Denn so, wie jeder ambitionierte Pokerspieler taktisch geprägte Entscheidungen treffen muss, um Fehler zu vermeiden, sollte auch der eifrige Gründer stets darauf bedacht sein, vorausschauend und abwägend zu handeln. Das Gespür dafür, wann es sich lohnt, ein Risiko einzugehen und wann nicht, hat schon so manchem Jungunternehmer einen echten Erfolgsschub verpasst, oder es bewahrte ihn zumindest vor groben Fehlern. Gewiefte Taktiker überleben länger, heißt es: Das ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, sondern gilt hauptsächlich für das Wirtschafts- und Finanzparkett.

4. Jeder bleibt am Ende Mensch

Die Geschäftswelt besteht natürlich nicht allein aus Produkten und Serviceangeboten, sondern vor allem aus einer Vielzahl verschiedener Menschen, von denen jeder Einzelne individuelle Vorstellungen und Ideen besitzt. Als Jungunternehmer treffen Sie vor allem auf zwei verschiedene Menschengruppen, die zur Realisierung Ihrer Pläne absolut notwendig sind: Geschäftspartner und Kunden. Um beide Kreise nicht zu vernachlässigen und dabei mit ganzem Herzen aktiv zu bleiben, benötigen Sie eine gute Portion Kontaktfreudigkeit und vor allem keine Angst vor Ablehnung. Schüchternheit findet wenig Platz in der großen, weiten Geschäftswelt, doch lässt sich der offene Umgang mit anderen Menschen durchaus trainieren.

5. Absagen niemals persönlich nehmen

Nehmen Sie eventuelle Ablehnungen niemals allzu persönlich, checken Sie nur kurz ab, ob Sie eventuell etwas falsch gemacht haben, und starten Sie sofort darauf einen neuen Versuch bei einer anderen Person oder Firma. Das Ganze ist in etwa so wie Fahrradfahren: Wer in der Lernphase stürzt, sollte sofort wieder auf sein Rad steigen und weitermachen, sonst greift die Angst allzu sehr um sich. Wichtig ist ganz nebenbei auch, seinen Humor niemals zu verlieren und innerlich locker zu bleiben, das bringt jede Menge Sympathiepunkte ein.

6. Gute Arbeitsmoral und Selbstdisziplin helfen weiter

Workaholiker erreichen mehr? Das kann durchaus sein, zumindest helfen Disziplin und ein hohes Arbeitspensum dabei, möglichst gut aus den Startlöchern zu kommen. Einem Selbständigen sitzt kein Chef im Nacken, der die Arbeitsstunden kontrolliert und Fehlzeiten anmahnt, der Arbeitseifer muss also ganz von selbst kommen. Doch auch die Urlaubs- und Pausenzeiten unterliegen ganz der eigenen Planung – und ohne Regenerationsphasen kommt niemand auf lange Sicht aus. Werden Sie also ein schlauer Selbstverwalter, der sowohl für Zwischenspurts als auch für die Langstrecke gut gerüstet ist!

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Christian Allner

Christian Allner

Als Schrift-Architekt hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, besser und erfolgreicher zu kommunizieren. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an.
Seit 2016 ist er Vorsitzender des Verbandsausschusses BDS-Online für den BDS Sachsen-Anhalt.

Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken und podcastet bei #Onlinegeister. Begeisterter Hobbykoch.
Christian Allner


*inkl. Dankeschön auf der nächsten Seite

Christian Allner

Als Schrift-Architekt hilft Christian Allner seit 2011 KMUs aus der Region Mitteldeutschland darin, besser und erfolgreicher zu kommunizieren. Mit verschiedenen Bildungsträgern bietet er zudem Seminare und Workshops für Unternehmen und Interessierte an. Seit 2016 ist er Vorsitzender des Verbandsausschusses BDS-Online für den BDS Sachsen-Anhalt. Daneben schreibt er u.a. für Social Media Statistiken und podcastet bei #Onlinegeister. Begeisterter Hobbykoch.

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